Die Musikgruppe wurde 1996 am Landwirtinnenkreis in Markocice gegründet. Sie besteht aus 14 Personen. Die Leiterin der Gruppe ist Frau Teresa Cisek. Die Gruppe führt ihre Folklore-Aktivitäten im ehemaligen Volkshaus aus, das heute das Multifunktionale Dreiländereckszentrum heißt. Die Proben finden zweimal in der Woche statt.
Der Gelehrte, Erfinder und Philosoph zu Beginn des Zeitalters der Aufklärung Ehrenfried Walther von Tschirnhaus wurde am 10. April 1651 in Kieslingswalde (heute: Sławnikowice im Kreis Zgorzelec) geboren. Seine Eltern waren Christoph und Elisabeth Eleonora, geborene Freiin Achill von Stirling. Väterlicherseits stammte der Gelehrte aus der alten verdeutschten böhmischen Familie Cžernaus, die seit Jahrhunderten in der Oberlausitz ansässig war (zunächst bei Seidenberg (heute: Zawidów), dann in Kieslingswalde und Wyręba). Die Mutter des Philosophen stammte aus Schottland. Kieslingswalder Gelehrte erhielt seinen zweiten Namen zum Ehren seines Großvaters Walther, Freiherrn Achill of Stirling, Schotten im Dienst des dänischen Königs Christian V., der im Dreißigjährigen Krieg gefallen ist.
Zur Wende des 18. und 19. Jahrhunderts galt Johann Gottlob Worbs als einer der hervorragendsten Historiker der Lausitz und Schlesiens, seine Abhandlungen etablierten sich als Werkzeug von Historikern, die die Geschichte der schlesisch-oberlausitzer Grenzregion erforschen. Er wurde am 7. Mai 1760 in Röhrsdorf bei Friedeberg am Queis (heute poln.: Skarbków koło Mirska) in der Familie armer Kötter. Mit 14 Jahren begann er die Schule in Niederwiesa (heute poln.: Wieża) bei Greiffenberg (heute poln.: Gryfów Śląski), einem Ort damals in der sächsischen Oberlausitz.
Die Band Lasowianie aus Pieńsk (dt. Penzig) ist am hiesigen Euroregionalen Kultur- und Kommunikationszentrum EuRegioKom aktiv. Sie entstand 1951 auf Initiative von Frauen aus dem Landwirtinnenkreis in Lasów, die aus Ostgebieten Polens stammen.








