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Frau Kinga Superson mit ihrem Ehemann Sylwester leiten in Mikułowa (dt. Nikolausdorf) einen ökologischen agrotouristischen Bauernhof, der den Namen „Farma na rozdrożu" (dt. Farm an der Weggabelung) trägt. Frau Superson beschäftigt sich neben ihren Pflichten auf dem Bauernhof mit Kunsthandwerk, das sie „Festschmuck“ nennt. Der Name bezieht sich auf den Zeitraum, in dem er entsteht. Frau Superson stellt ihn vor Ostern und in der Vorweihnachtszeit her.

Die Musikgruppe „Jubilaci” stammt aus dem Bergmannsseniorenklub in Bogatynia (dt. Reichenau). Die Gruppe existiert seit 16 Jahren und besteht aus 14 Personen. Zur Gruppe gehören ehemalige Mitarbeiter des Braunkohlebergwerkes Turów, Kraftwerkes Turów und Familien ehemaliger Mitarbeiter. Die Proben der Band finden einmal in der Woche im Bergmannsklub „Jubilat“ statt. Sie singen, weil sie, wie sie selbst betonen, ihre Gesellschaft mögen und einfach singen lieben.

Die Band Pogdórzanie trug anfangs diesen Namen nicht. Es war nämlich eine Gruppe des Landwirtinnenvereines. Sie entstand 1976, also vor 38 Jahren. Zunächst war die Musikgruppe reine Gesangsgruppe. Dann kamen bei der Entwicklung der Gruppe Theaterelemente dazu, die die Anwesenheit von Herren erforderten und deswegen hieß die Band dann Podgórzanie. Mitgründerin und Leiterin der Musikgruppe ist Frau Tresea Malczewska, musikalische Leitung übernahm Herr Edward Cybulski, der der Gruppe 1979 beitrat. Die Gruppe zählt zurzeit 25 Personen.

Gotthold Ephraim Lessing war ein bedeutender deutscher Dichter der Aufklärung. Er wurde 1729 als Sohn des Archidiakons in Kamenz (Landkreis Bautzen) geboren und dort wuchs er auch auf. Schon als Kind zeigte er Neigungen, frei zu denken und sich sowohl von der strengen Elternmacht sowie von religiösen Geboten zu lösen, die seine Freiheitsbestrebungen beschränkten.

Adolf Traugott von Gersdorf ist eine hervorragende und für unsere Region verdiente Persönlichkeit, an die an dieser Stelle mit Sicherheit erinnert werden soll. Er wurde am 20. März 1744 im Gutshof Rengersdorf bei Görlitz in einer sehr vermögenden und in der Oberlausitz bekannten Familie geboren. Die erste Ausbildung bekam er bei Hauslehrern und im Gymnasium Augustum in Görlitz. Gleich nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges immatrikuliert sich der 19-jährige Gersdorf an der Universität Leipzig, wo er Naturgeschichte, Ökonomie, Physik, Geologie sowie Literaturgeschichte studierte. 

Ritmico heißt das Studio, das von Claudia Lohmann in Görlitz geführt wird. Woher kommt der Name „Ritmico” her? Als sie einen Namen für Ihr Studio suchte, machte sie das spanische Wörterbuch auf und fand das Wort. "Ritmico" bedeutet rhythmisch. Das Wort gefiel ihr sehr und passte ausgezeichnet zu ihrem Studio. Claudia Lohmann wurde 1966 geboren. Sie ist Sambaspielerin und Musikpädagogin. Im Jahre 1998 hatte sie den ersten Kontakt mit verschiedenen Trommeln (Afro, Cuba, Brasil). Seitdem spielte sie verschiedene Schlaginstrumente in verschiedenen Sambaformationen.

Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Polen und Sachsen 2007-2013 finanziert.
Stowarzyszenie Kuźnia Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen Die Europäische Union Operationelles Programm der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen - Polen 2007-2013
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