Beata und Marcin Chlebowski leiten in Antoninów ein Atelier der Farbglasfenster, das seit ca. 20 Jahren existiert. Ihre Arbeiten stellen sie mit traditionellen Techniken her, beschäftigen sich vor allem mit Farbglasfenstern in Blei, die sie auch mit traditioneller Methode bemalen, d.h. mit Farben, die im Ofen gebrannt werden. Die zweite Technik, die von den Künstlern verwendet wird, ist die Tiffany-Technik, bei der die Glasstücke mit Zinn verbunden werden. Die Technik in Blei ist circa tausend Jahre alt, wiederum die Technik in Zinn schon rund 120 Jahre.
Die Band Lasowianie aus Pieńsk (dt. Penzig) ist am hiesigen Euroregionalen Kultur- und Kommunikationszentrum EuRegioKom aktiv. Sie entstand 1951 auf Initiative von Frauen aus dem Landwirtinnenkreis in Lasów, die aus Ostgebieten Polens stammen.
Herr Wojciech Przybylski ist ein Schmied. Er stellt Geräte her, die von Reenactors, Ritter, bei Schlachten in echten Kämpfen. Bei seiner Arbeit ist kein Platz für Gegenstände, die keine Anwendung finden werden, die nicht zuverlässig sind. Davon, wie und mit Verwendung welches Materials die jeweilige Sache gemacht wurde, hängt jemandes Gesundheit oder Leben ab. Der Helm soll den Kopf des jeweiligen Kriegers vor den Schlägen mit einem Beil, Schwert, einer Lanze oder anderer schweren Ausrüstung schützen. Wenn sie mit ungenügender Sorgfalt oder/und aus ungeeignetem Material hergestellt wird, könnte jemand schwere Verletzungen erleiden.
Gilbert Hoffmann ist ein Handwerker, der sich mit dem Schmiedehandwerk befasst. Dieser Beruf besteht darin, dass man verschiedene Gegenstände aus Metall herstellt. Es ist eine sehr komplizierte und erschöpfende Arbeit, die jahrelanges Lernen erfordert. Das Schmiedehandwerk ist ein Beruf, der schon in der Antike entstanden ist. Er wurde der Magie gleichgesetzt, denn ein Mensch konnte die Elemente: Feuer, Luft und Erde beherrschen. Ein Schmied war eine sehr bedeutende Person, weil er Werkzeuge herstellte, mit denen die anderen Menschen arbeiteten.
Die Band Burkauer Musikanten stammt -wie der Name selbst sagt - aus Burkau, das in der Nähe von Bautzen liegt - nicht weit von der Grenze zu Polen. Die Band entstand im Januar 1992, kurz nach der Wende. Die erste Bandmitglieder waren Gabi und Karl-Heinz Polensky, Roland Mager, Barnabas Kunze, Ingolf Anders, Matthias Schmidt und Matthias Hüsni. Ihr erstes Konzert war bei der Jahreshauptversammlung der Natur- und Heimatfreunde Burkau im März 1992. Sie traten damals noch namenslos auf und konnten nur 6 Titel spielen, deswegen mussten sie einige Lieder zweimal spielen. Im März 1994 gewann die Band einen neuen Mitglied - Frank Hohlfeld









