Beata und Marcin Chlebowski leiten in Antoninów ein Atelier der Farbglasfenster, das seit ca. 20 Jahren existiert. Ihre Arbeiten stellen sie mit traditionellen Techniken her, beschäftigen sich vor allem mit Farbglasfenstern in Blei, die sie auch mit traditioneller Methode bemalen, d.h. mit Farben, die im Ofen gebrannt werden. Die zweite Technik, die von den Künstlern verwendet wird, ist die Tiffany-Technik, bei der die Glasstücke mit Zinn verbunden werden. Die Technik in Blei ist circa tausend Jahre alt, wiederum die Technik in Zinn schon rund 120 Jahre.
Die Musikgruppe „Jubilaci” stammt aus dem Bergmannsseniorenklub in Bogatynia (dt. Reichenau). Die Gruppe existiert seit 16 Jahren und besteht aus 14 Personen. Zur Gruppe gehören ehemalige Mitarbeiter des Braunkohlebergwerkes Turów, Kraftwerkes Turów und Familien ehemaliger Mitarbeiter. Die Proben der Band finden einmal in der Woche im Bergmannsklub „Jubilat“ statt. Sie singen, weil sie, wie sie selbst betonen, ihre Gesellschaft mögen und einfach singen lieben.
Es begann eigentlich damit, was die Organisatorinnen selbst machen konnten, also mit Handarbeiten, von Kunsthandwerk bis das, was sie aus nichts schaffen konnten. Somit entstanden verschiedene Arbeiten, die dann an jemanden verschenkt oder gegen Finanzmittel von Sponsoren getauscht wurden. Und auch somit wurden sie im Umfeld bekannt, dass hier verschiedene interessante Sachen entstehen. Es war auch oft einer der Gründe, wofür manche Personen sich ihnen anschlossen.
Herr Grzegorz Kwiatkowski leitet in Karpacz (dt. Krummhübel) das Kunstglasstudio „Pasja”. Er ist Glasmacher aus Leidenschaft. In seinem Beruf arbeitet er schon seit 15 Jahren. Seine langjährige Erfahrung sammelte er bei der Arbeit in vielen Hütten und Fabriken.
Das sorbische Geschlecht Šerach, in deutscher Schreibweise Schirach, brachte viele hervorragende Gelehrten, Theologen und Schriftsteller hervor. Adam Gottlob Schirach (Hadam Boguchwał Šerach) (1724-1773) war der hervorragendste Vertreter der sorbischen Aufklärung. Der Pfarrer aus dem kleinen Oberlausitzer Dorf Kleinbautzen erfreute sich großen internationalen Ruhmes im Bereich Bienenzucht und war ein Mitglied anerkannter wissenschaftlicher Gesellschaften.









