Frau Kinga Superson mit ihrem Ehemann Sylwester leiten in Mikułowa (dt. Nikolausdorf) einen ökologischen agrotouristischen Bauernhof, der den Namen „Farma na rozdrożu" (dt. Farm an der Weggabelung) trägt. Frau Superson beschäftigt sich neben ihren Pflichten auf dem Bauernhof mit Kunsthandwerk, das sie „Festschmuck“ nennt. Der Name bezieht sich auf den Zeitraum, in dem er entsteht. Frau Superson stellt ihn vor Ostern und in der Vorweihnachtszeit her.
Die Musikgruppe Podolanie aus Czarna Woda wurde 1996 von Frau Janina Kramarzewska gegründet, die nach langjährigem Singen in der Gruppe wegen ihrem fortgeschrittenen Alter die Gruppe verließ und die Funktion der Leiterin der Gruppe an Frau Halina Nakonieczna weitergab. Frau Nakonieczna ist bis heute Leiterin der Gruppe.
Lars Bruch wohnt in Groß Krauscha, schon fast 40 Jahre lang. Die meisten Männer der Familie, woher der Vater von Herrn Bruch stammt, waren Baumitarbeiter. Sie arbeiteten als Maurer. Er selbst arbeitete bei verschiedenen Baufirmen. Nach vielen Jahren entschied er sich doch für etwas, was keine Tradition in seiner Familie ist. Er interessierte sich für Gerberei, Verarbeitung von rohen Tierhäuten. Er begann mit einem Hobby, und entwickelte daraus seine Lebensweise und Einkommensquelle.
Hermann Wenzel war ein Komponist. Er wurde am 16. Dezember 1863 in Großschönau in Sachsen geboren. Er war der Sohn von Carl Gottfried Wenzel, einem Damastweber und Laienmusiker. Schon in seiner Jugend sah man seine Begabung. Im Alter von 11 Jahren sang er in einem Kirchenchor. Er bekam Unterricht in Kontrapunkt und Orgelspiel von dem in Großschönau ansässigen Kantoren, der seine Begabung erkannte.
Die Band Lasowianie aus Pieńsk (dt. Penzig) ist am hiesigen Euroregionalen Kultur- und Kommunikationszentrum EuRegioKom aktiv. Sie entstand 1951 auf Initiative von Frauen aus dem Landwirtinnenkreis in Lasów, die aus Ostgebieten Polens stammen.









