Jakob Böhme wurde 1575 in Alt-Seidenberg (heute: Stary Zawidów) geboren und war ein deutscher Mystiker, welcher einen wesentlichen Einfluss auf europäische Denker und Philosophen hatte. Er wurde in einer Bauernfamilie geboren. Der Vater des Philosophen besaß einen Bauernhof mit 35 ha. In seiner Kindheit besuchte Jakob Böhme die hiesigen Schulen, dann wurde er zu einem Schuhmacher in dem nahe liegenden Seidenberg (heute: Zawidów) in die Lehre gegeben. Im Frühling 1599 wurde Jakob Böhme als Schustermeister in das Görlitzer Bürgerregister eingetragen. Nach der Heirat mit Katharina Kuntzschmann, Tochter eines Fleischermeisters, kaufte er im August 1599 ein Haus vor dem Neißetor (heute I. Daszyńskiego-Straße 12 in Zgorzelec auf der polnischen Seite).
Die Band Lasowianie aus Pieńsk (dt. Penzig) ist am hiesigen Euroregionalen Kultur- und Kommunikationszentrum EuRegioKom aktiv. Sie entstand 1951 auf Initiative von Frauen aus dem Landwirtinnenkreis in Lasów, die aus Ostgebieten Polens stammen.
Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, genannt Wallenstein, in der tschechischen Sprache Albrecht Václav Eusebius z Valdštejna wurde am 14. September 1583 in Hermanitz an der Elbe in Böhmen geboren. Er war einer der hervorragendsten Anführer des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648). Er wurde in einer armen adeligen protestantischen Familie (Böhmische Brüder) geboren.
Mit 11 Jahren wurde er Vollwaise. Großgezogen wurde er von seinem Onkel mütterlicherseits, der ihn auf die Schule der Böhmischen Brüder in Koschumberg (heute: Košumberk) und ab 1597 in die evangelische Lateinschule in Goldberg in Schlesien (heute: Złotoryja) schickte. Ab 1599 studierte er an der evangelischen Akademie in Altdorf bei Nürnberg.
Johann Samuel Petri war ein deutscher Komponist, Pädagoge, Kantor und Autor. Er kam zur Welt am 1. November 1738 in Sorau (heute Żary in Polen) als der zweite Sohn des Sorauer Kantors Balthasar Abraham und seiner Frau Johanna Dorothea, geb. Meusel. Petri besuchte das Gymnasium in Sorau. Er hat sich das Klavierspiel selber beigebracht und ab 1753 erhielt er Unterricht im Orgelspiel vom Sorauer Organisten. Nach dem Tod seines Lehrers in 1754 wurde er nur mit 16 Jahren zum Vikarius an der Pfarrkirche und Schlosskapelle. Bis 1755 war er als Organist tätig. Dann begann er sein Studium an der Universität Leipzig.
Fun-Singers heißt das zweite musikalische Projekt, geleitet von Erwin Danker, dem Zittauer Musikpädagogen. Alles begann in einem Wohnheim für Behinderte Menschen in Zittau. Da fand sich eine Gruppe der Bewohner dieses Wohnheimes um Hartmut Menzel zusammen. Anfang 1996 sangen sie mit Gitarre und wurden Wohnheim-Band genannt. Ihre Musik war eine Verbindung von spaßigen Liedern, Gitarrenklängen und Rhythmus. So entstand am 1. September 1996 die Band Fun-Singers. Die Gruppe bestand damals aus sieben Mitgliedern.









