Die Ostlausitz gaben viele bekannte und für die Wissenschaft und Kultur verdiente Menschen hervor. Einer davon ist auch der in Troitschendorf bei Görlitz (heute poln.: Trójca bei Zgorzelec) geborene Valentin Trotzendorf, hervorragender Pädagoge der Renaissance. Trotzendorf wurde am 14. Februar 1490 in einer armen Bauernfamilie geboren. Sein wahrer Familienname lautete Friedland. Als Trotzendorf bzw. Trozendorf wurde der Lehrer von Freunden genannt, die sich des damaligen Namens seines Heimatdorfes bedienten. Vorzüge des Geistes des jungen Mannes entdeckten Görlitzer Franziskaner, die das Haus der Familie Friedland in Troitschendorf besuchten.
Die Band Pogdórzanie trug anfangs diesen Namen nicht. Es war nämlich eine Gruppe des Landwirtinnenvereines. Sie entstand 1976, also vor 38 Jahren. Zunächst war die Musikgruppe reine Gesangsgruppe. Dann kamen bei der Entwicklung der Gruppe Theaterelemente dazu, die die Anwesenheit von Herren erforderten und deswegen hieß die Band dann Podgórzanie. Mitgründerin und Leiterin der Musikgruppe ist Frau Tresea Malczewska, musikalische Leitung übernahm Herr Edward Cybulski, der der Gruppe 1979 beitrat. Die Gruppe zählt zurzeit 25 Personen.
Frau Maria Romel ist Einwohnerin von Zgorzelec. Sie leitet ein eigenes Atelier für Kunstdekoration "Emer“ in Zgorzelec, in dem sie die Kerzen schnitzt.
Sie begann ihr Abenteuer mit dem Paraffin vor ca. 2,5 Jahren während ihres Urlaubs in Kroatien. Dort sah sie zum ersten Mal Kerzen, die sie verzauberten. So beschloss sie den Künstler anzusprechen, der die Kerzen erstellte. Er hat sie soweit inspiriert, dass sie nach der Rückkehr vom Urlaub nach verschiedenen Materialien zu diesem Thema suchte.
Frau Anna Łukasiewicz-Tannhäuser absolvierte Universität Danzig, Philologischen Fachbereich, Lehrstuhl für Anglistik und Amerikanistik. Sie ist Mitglied des Vereins „Die Milzener e.V." mit dem Sitz in Melaune. Die Aufgabe des Vereins ist es, den Zeitgenossen die materielle Kultur von Slawen, die unsere Gebiete im 11. Jahrhundert besiedelten. Die Gruppe, der Frau Łukasiewicz-Tannhäuser angehört, tut es u.a. durch Nähen von Kleidung verschiedener sozialer Gruppen aus dieser Zeitperiode. Sie begeistert sich fürs Nähen von Zelten, die sich von den zeitgenössischen unterscheiden. Ihre Leidenschaft verwandelte sich in ihrer Studienzeit in die Erwerbsarbeit.
Ritmico heißt das Studio, das von Claudia Lohmann in Görlitz geführt wird. Woher kommt der Name „Ritmico” her? Als sie einen Namen für Ihr Studio suchte, machte sie das spanische Wörterbuch auf und fand das Wort. "Ritmico" bedeutet rhythmisch. Das Wort gefiel ihr sehr und passte ausgezeichnet zu ihrem Studio. Claudia Lohmann wurde 1966 geboren. Sie ist Sambaspielerin und Musikpädagogin. Im Jahre 1998 hatte sie den ersten Kontakt mit verschiedenen Trommeln (Afro, Cuba, Brasil). Seitdem spielte sie verschiedene Schlaginstrumente in verschiedenen Sambaformationen.









