Freiherr Alexander von Minutoli gehörte zu den größten schlesischen Kunstsammlern und Kunstkennern. Über viele Jahre war er mit Friedersdorf am Queis (heute poln.: Biedrzychowice), einer Stadt zwischen Lauban (heute poln.: Lubań) und Greiffenberg (heute poln.: Gryfów Śląski) verbunden. Der Freiherr war Nachfahre einer Adelsfamilie, die im 17. Jahrhundert aus Italien in die Schweiz zog und sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Preußen niederließ. Alexander von Minutoli wurde am 26. Dezember 1806 in Berlin als dritter Sohn des Freiherren Johann Heinrich, Generalleutnants, Erziehers des Prinzen Carl von Preußen und dann des Prinzen Wilhelm, späteren deutschen Kaisers, geboren.
Ritmico heißt das Studio, das von Claudia Lohmann in Görlitz geführt wird. Woher kommt der Name „Ritmico” her? Als sie einen Namen für Ihr Studio suchte, machte sie das spanische Wörterbuch auf und fand das Wort. "Ritmico" bedeutet rhythmisch. Das Wort gefiel ihr sehr und passte ausgezeichnet zu ihrem Studio. Claudia Lohmann wurde 1966 geboren. Sie ist Sambaspielerin und Musikpädagogin. Im Jahre 1998 hatte sie den ersten Kontakt mit verschiedenen Trommeln (Afro, Cuba, Brasil). Seitdem spielte sie verschiedene Schlaginstrumente in verschiedenen Sambaformationen.
Herr Leszek Różański leitet mit seiner Frau Agata die Galerie „Kozia Szyja” im Dorf Kopaniec, das im Isergebirge, genauer gesagt am Nordrand des Zackenkamms liegt. Beide sind Absolventen des Kunstgymnasiums in Wrocław (dt. Breslau). Herr Leszek Różański absolvierte Kulturwissenschaften an der Universität Breslau, wiederum Agata Różańska Keramik und Malerei in Breslau. Herr Różański ist Lehrer, er arbeitet an der Caspar-David-Friedrich-Grundschule in Kopaniec, Frau Różańska wiederum leitet ein Keramikatelier.
Herr Bogdan Sztuba wurde am 10. März 1964 in Leśna (dt. Marklissa) geboren. Seit zehn Jahren leitet er eine eigene Schmiede in der Baworowo-Straße 100 in Leśna, gleich am Staudamm, am Hotel Czocha. Sein Abenteuer mit dem Schmiedehandwerk begann er am Betrieb der Seidenindustrie „Dolwis" in Leśna, das schon aufgelöst wurde. Er arbeitete dort 20 Jahre lang, wovon ca. 11-12 Jahre als Schmied. Ihm gefiel diese Arbeit sehr, obwohl er dort, wie er selbst betont, eher industrielle als künstlerische Sachen erstellte.
Gaukelfuhr ist eine Band, die sich mit der mittelalterlichen Musik befasst. Sie existiert und spielt seit 17 Jahren. Die Bandmitglieder sind: Uwe, Reinhard, Heiko und Bettina. Sie spielen ausschließlich natürliche Instrumente wie: Dudelsack, Ukulele, Tin Whistle, Krummhorn, Schalmei, Laute, Geige, Zither. Bettina Richter ist die einzige Frau unter Bandmitgliedern und Chefin zugleich. Die Band war eigentlich ihre Idee und sie entscheidet über alle Angelegenheiten, auch finanziellen. Zu ihrer Aufgaben gehört auch Strukturierung der Konzerte durch Ansagen und Geschichten. Es ist eine sehr freundliche Person, die den Dudelsack spielt und dazu noch singen kann. Beruflich befasst sie sich auch mit Musik. Sie macht kleine Kinder mit Instrumenten, Melodien, Noten und Tänzen vertraut.









