Der Mitbegründer der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften wurde am 23. Juli 1751 in Lauban (heute poln.: Lubań) geboren. Sein Vater war ein einfacher aber wohlhabender Kaufmann und Bürger. Das Haus der Familie Anton befand sich am Marktplatz unter der Nummer 18. Der junge Karl Gottlob besuchte das Laubaner Gymnasium, welches er 1770 mit einem ausgezeichneten Zeugnis absolvierte. Vier Jahre lang studierte er Jura an der Universität Leipzig. Nach der Verteidigung seiner Dissertation kam er nach Görlitz, wo er sich niederließ. 1779 wurde auf Initiative von Anton und seinem Freund Adolf Traugott von Gersdorf die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften gegründet.
Die Musikgruppe wurde 1996 am Landwirtinnenkreis in Markocice gegründet. Sie besteht aus 14 Personen. Die Leiterin der Gruppe ist Frau Teresa Cisek. Die Gruppe führt ihre Folklore-Aktivitäten im ehemaligen Volkshaus aus, das heute das Multifunktionale Dreiländereckszentrum heißt. Die Proben finden zweimal in der Woche statt.
Es begann eigentlich damit, was die Organisatorinnen selbst machen konnten, also mit Handarbeiten, von Kunsthandwerk bis das, was sie aus nichts schaffen konnten. Somit entstanden verschiedene Arbeiten, die dann an jemanden verschenkt oder gegen Finanzmittel von Sponsoren getauscht wurden. Und auch somit wurden sie im Umfeld bekannt, dass hier verschiedene interessante Sachen entstehen. Es war auch oft einer der Gründe, wofür manche Personen sich ihnen anschlossen.
Vladimir Boruński, Schauspieler, Dichter, Satiriker und Übersetzer der russischen Literatur, die so stark im Kulturleben der Nachkriegs Luban ihre Spuren, wurde im Jahre 1906 in der literarischen Boots talentierten jüdischen Familie geboren. Mit ihrer Mutter aus dem Haus Krukowska Vladimir Boruński war ein enger Verwandter von Julian Tuwim und Kazimierz (Lopki) Krukowski, bekannt Schöpfer der literarischen und Kabarett.
Arnošt Muka (dt. Karl Ernst Mucke) gilt als einer der hervorragendsten sorbischen Humanisten des 19. und 20. Jahrhunderts, der zur Entwicklung sorbischen Nationalbewusstseins wesentlich beigetragen hat. Der künftige Slawist wurde am 10. März 1854 in Großhänchen (sorbisch: Wulki Wusyk) bei Bautzen geboren. Sein Vater Jan Jurij Muka war Rittergutsbesitzer. In den Jahren 1866-1874 besuchte er das Bautzener Gymnasium, um später Studium an der Universität Leipzig zu beginnen.
Gaukelfuhr ist eine Band, die sich mit der mittelalterlichen Musik befasst. Sie existiert und spielt seit 17 Jahren. Die Bandmitglieder sind: Uwe, Reinhard, Heiko und Bettina. Sie spielen ausschließlich natürliche Instrumente wie: Dudelsack, Ukulele, Tin Whistle, Krummhorn, Schalmei, Laute, Geige, Zither. Bettina Richter ist die einzige Frau unter Bandmitgliedern und Chefin zugleich. Die Band war eigentlich ihre Idee und sie entscheidet über alle Angelegenheiten, auch finanziellen. Zu ihrer Aufgaben gehört auch Strukturierung der Konzerte durch Ansagen und Geschichten. Es ist eine sehr freundliche Person, die den Dudelsack spielt und dazu noch singen kann. Beruflich befasst sie sich auch mit Musik. Sie macht kleine Kinder mit Instrumenten, Melodien, Noten und Tänzen vertraut.










