Adolf Traugott von Gersdorf ist eine hervorragende und für unsere Region verdiente Persönlichkeit, an die an dieser Stelle mit Sicherheit erinnert werden soll. Er wurde am 20. März 1744 im Gutshof Rengersdorf bei Görlitz in einer sehr vermögenden und in der Oberlausitz bekannten Familie geboren. Die erste Ausbildung bekam er bei Hauslehrern und im Gymnasium Augustum in Görlitz. Gleich nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges immatrikuliert sich der 19-jährige Gersdorf an der Universität Leipzig, wo er Naturgeschichte, Ökonomie, Physik, Geologie sowie Literaturgeschichte studierte.
Die Musikgruppe „Jubilaci” stammt aus dem Bergmannsseniorenklub in Bogatynia (dt. Reichenau). Die Gruppe existiert seit 16 Jahren und besteht aus 14 Personen. Zur Gruppe gehören ehemalige Mitarbeiter des Braunkohlebergwerkes Turów, Kraftwerkes Turów und Familien ehemaliger Mitarbeiter. Die Proben der Band finden einmal in der Woche im Bergmannsklub „Jubilat“ statt. Sie singen, weil sie, wie sie selbst betonen, ihre Gesellschaft mögen und einfach singen lieben.
Die Band Burkauer Musikanten stammt -wie der Name selbst sagt - aus Burkau, das in der Nähe von Bautzen liegt - nicht weit von der Grenze zu Polen. Die Band entstand im Januar 1992, kurz nach der Wende. Die erste Bandmitglieder waren Gabi und Karl-Heinz Polensky, Roland Mager, Barnabas Kunze, Ingolf Anders, Matthias Schmidt und Matthias Hüsni. Ihr erstes Konzert war bei der Jahreshauptversammlung der Natur- und Heimatfreunde Burkau im März 1992. Sie traten damals noch namenslos auf und konnten nur 6 Titel spielen, deswegen mussten sie einige Lieder zweimal spielen. Im März 1994 gewann die Band einen neuen Mitglied - Frank Hohlfeld
Zur Wende des 18. und 19. Jahrhunderts galt Johann Gottlob Worbs als einer der hervorragendsten Historiker der Lausitz und Schlesiens, seine Abhandlungen etablierten sich als Werkzeug von Historikern, die die Geschichte der schlesisch-oberlausitzer Grenzregion erforschen. Er wurde am 7. Mai 1760 in Röhrsdorf bei Friedeberg am Queis (heute poln.: Skarbków koło Mirska) in der Familie armer Kötter. Mit 14 Jahren begann er die Schule in Niederwiesa (heute poln.: Wieża) bei Greiffenberg (heute poln.: Gryfów Śląski), einem Ort damals in der sächsischen Oberlausitz.
Johann Samuel Petri war ein deutscher Komponist, Pädagoge, Kantor und Autor. Er kam zur Welt am 1. November 1738 in Sorau (heute Żary in Polen) als der zweite Sohn des Sorauer Kantors Balthasar Abraham und seiner Frau Johanna Dorothea, geb. Meusel. Petri besuchte das Gymnasium in Sorau. Er hat sich das Klavierspiel selber beigebracht und ab 1753 erhielt er Unterricht im Orgelspiel vom Sorauer Organisten. Nach dem Tod seines Lehrers in 1754 wurde er nur mit 16 Jahren zum Vikarius an der Pfarrkirche und Schlosskapelle. Bis 1755 war er als Organist tätig. Dann begann er sein Studium an der Universität Leipzig.
Fun-Singers heißt das zweite musikalische Projekt, geleitet von Erwin Danker, dem Zittauer Musikpädagogen. Alles begann in einem Wohnheim für Behinderte Menschen in Zittau. Da fand sich eine Gruppe der Bewohner dieses Wohnheimes um Hartmut Menzel zusammen. Anfang 1996 sangen sie mit Gitarre und wurden Wohnheim-Band genannt. Ihre Musik war eine Verbindung von spaßigen Liedern, Gitarrenklängen und Rhythmus. So entstand am 1. September 1996 die Band Fun-Singers. Die Gruppe bestand damals aus sieben Mitgliedern.










