Beata und Marcin Chlebowski leiten in Antoninów ein Atelier der Farbglasfenster, das seit ca. 20 Jahren existiert. Ihre Arbeiten stellen sie mit traditionellen Techniken her, beschäftigen sich vor allem mit Farbglasfenstern in Blei, die sie auch mit traditioneller Methode bemalen, d.h. mit Farben, die im Ofen gebrannt werden. Die zweite Technik, die von den Künstlern verwendet wird, ist die Tiffany-Technik, bei der die Glasstücke mit Zinn verbunden werden. Die Technik in Blei ist circa tausend Jahre alt, wiederum die Technik in Zinn schon rund 120 Jahre.
Die Musikgruppe „Jubilaci” stammt aus dem Bergmannsseniorenklub in Bogatynia (dt. Reichenau). Die Gruppe existiert seit 16 Jahren und besteht aus 14 Personen. Zur Gruppe gehören ehemalige Mitarbeiter des Braunkohlebergwerkes Turów, Kraftwerkes Turów und Familien ehemaliger Mitarbeiter. Die Proben der Band finden einmal in der Woche im Bergmannsklub „Jubilat“ statt. Sie singen, weil sie, wie sie selbst betonen, ihre Gesellschaft mögen und einfach singen lieben.
Gotthold Ephraim Lessing war ein bedeutender deutscher Dichter der Aufklärung. Er wurde 1729 als Sohn des Archidiakons in Kamenz (Landkreis Bautzen) geboren und dort wuchs er auch auf. Schon als Kind zeigte er Neigungen, frei zu denken und sich sowohl von der strengen Elternmacht sowie von religiösen Geboten zu lösen, die seine Freiheitsbestrebungen beschränkten.
Der Mitbegründer der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften wurde am 23. Juli 1751 in Lauban (heute poln.: Lubań) geboren. Sein Vater war ein einfacher aber wohlhabender Kaufmann und Bürger. Das Haus der Familie Anton befand sich am Marktplatz unter der Nummer 18. Der junge Karl Gottlob besuchte das Laubaner Gymnasium, welches er 1770 mit einem ausgezeichneten Zeugnis absolvierte. Vier Jahre lang studierte er Jura an der Universität Leipzig. Nach der Verteidigung seiner Dissertation kam er nach Görlitz, wo er sich niederließ. 1779 wurde auf Initiative von Anton und seinem Freund Adolf Traugott von Gersdorf die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften gegründet.
Fun-Singers heißt das zweite musikalische Projekt, geleitet von Erwin Danker, dem Zittauer Musikpädagogen. Alles begann in einem Wohnheim für Behinderte Menschen in Zittau. Da fand sich eine Gruppe der Bewohner dieses Wohnheimes um Hartmut Menzel zusammen. Anfang 1996 sangen sie mit Gitarre und wurden Wohnheim-Band genannt. Ihre Musik war eine Verbindung von spaßigen Liedern, Gitarrenklängen und Rhythmus. So entstand am 1. September 1996 die Band Fun-Singers. Die Gruppe bestand damals aus sieben Mitgliedern.









