Die Ostlausitz gaben viele bekannte und für die Wissenschaft und Kultur verdiente Menschen hervor. Einer davon ist auch der in Troitschendorf bei Görlitz (heute poln.: Trójca bei Zgorzelec) geborene Valentin Trotzendorf, hervorragender Pädagoge der Renaissance. Trotzendorf wurde am 14. Februar 1490 in einer armen Bauernfamilie geboren. Sein wahrer Familienname lautete Friedland. Als Trotzendorf bzw. Trozendorf wurde der Lehrer von Freunden genannt, die sich des damaligen Namens seines Heimatdorfes bedienten. Vorzüge des Geistes des jungen Mannes entdeckten Görlitzer Franziskaner, die das Haus der Familie Friedland in Troitschendorf besuchten.
Die Musikgruppe „Jubilaci” stammt aus dem Bergmannsseniorenklub in Bogatynia (dt. Reichenau). Die Gruppe existiert seit 16 Jahren und besteht aus 14 Personen. Zur Gruppe gehören ehemalige Mitarbeiter des Braunkohlebergwerkes Turów, Kraftwerkes Turów und Familien ehemaliger Mitarbeiter. Die Proben der Band finden einmal in der Woche im Bergmannsklub „Jubilat“ statt. Sie singen, weil sie, wie sie selbst betonen, ihre Gesellschaft mögen und einfach singen lieben.
Die Musikgruppe „Jarzębina” (dt. Vogelbeere) wurde am 22. Juli 1985 am lokalen Rentner-, Invalidenrentner- und Invalidenverein in Zawidów (dt. Seidenberg) gegründet. Damals war die Vorsitzende Frau Regina Sobotka, wiederum seit 17 Jahren ist die Leiterin der Gruppe Frau Regina Januszkiewicz.
Er gehörte zu den besten Druckern der Jagiellonen-Epoche und wirkte als Hoftypograf der königlichen Kanzlei des Sigismunds des Alten. Sein wahrer Familienname lautete Büttner, in Latein – Vietor. Er wurde in Liebenthal (heute poln.: Lubomierz) geboren, woher schon viele Drucker der Renaissance stammten. Nach dem Verlassen der Heimatstadt studierte Hieronim Wietor in den Jahren 1497-1508 in Krakau.
Frau Anna Łukasiewicz-Tannhäuser absolvierte Universität Danzig, Philologischen Fachbereich, Lehrstuhl für Anglistik und Amerikanistik. Sie ist Mitglied des Vereins „Die Milzener e.V." mit dem Sitz in Melaune. Die Aufgabe des Vereins ist es, den Zeitgenossen die materielle Kultur von Slawen, die unsere Gebiete im 11. Jahrhundert besiedelten. Die Gruppe, der Frau Łukasiewicz-Tannhäuser angehört, tut es u.a. durch Nähen von Kleidung verschiedener sozialer Gruppen aus dieser Zeitperiode. Sie begeistert sich fürs Nähen von Zelten, die sich von den zeitgenössischen unterscheiden. Ihre Leidenschaft verwandelte sich in ihrer Studienzeit in die Erwerbsarbeit.









