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Freiherr Alexander von Minutoli gehörte zu den größten schlesischen Kunstsammlern und Kunstkennern. Über viele Jahre war er mit Friedersdorf am Queis (heute poln.: Biedrzychowice), einer Stadt zwischen Lauban (heute poln.: Lubań) und Greiffenberg (heute poln.: Gryfów Śląski) verbunden. Der Freiherr war Nachfahre einer Adelsfamilie, die im 17. Jahrhundert aus Italien in die Schweiz zog und sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Preußen niederließ. Alexander von Minutoli wurde am 26. Dezember 1806 in Berlin als dritter Sohn des Freiherren Johann Heinrich, Generalleutnants, Erziehers des Prinzen Carl von Preußen und dann des Prinzen Wilhelm, späteren deutschen Kaisers, geboren. 

Die Musikgruppe „Jubilaci” stammt aus dem Bergmannsseniorenklub in Bogatynia (dt. Reichenau). Die Gruppe existiert seit 16 Jahren und besteht aus 14 Personen. Zur Gruppe gehören ehemalige Mitarbeiter des Braunkohlebergwerkes Turów, Kraftwerkes Turów und Familien ehemaliger Mitarbeiter. Die Proben der Band finden einmal in der Woche im Bergmannsklub „Jubilat“ statt. Sie singen, weil sie, wie sie selbst betonen, ihre Gesellschaft mögen und einfach singen lieben.

Die Musikgruppe „Jarzębina” (dt. Vogelbeere) wurde am 22. Juli 1985 am lokalen Rentner-, Invalidenrentner- und Invalidenverein in Zawidów (dt. Seidenberg) gegründet. Damals war die Vorsitzende Frau Regina Sobotka, wiederum seit 17 Jahren ist die Leiterin der Gruppe Frau Regina Januszkiewicz.

Herr Leszek Różański leitet mit seiner Frau Agata die Galerie „Kozia Szyja” im Dorf Kopaniec, das im Isergebirge, genauer gesagt am Nordrand des Zackenkamms liegt. Beide sind Absolventen des Kunstgymnasiums in Wrocław (dt. Breslau). Herr Leszek Różański absolvierte Kulturwissenschaften an der Universität Breslau, wiederum Agata Różańska Keramik und Malerei in Breslau. Herr Różański ist Lehrer, er arbeitet an der Caspar-David-Friedrich-Grundschule in Kopaniec, Frau Różańska wiederum leitet ein Keramikatelier.

Herr Zdzisław Kozak wohnt in Czerwona Woda (dt. Rothwasser). Er besitzt achtzig Bienenfamilien, die auf mehrere Imkereigeländen verteilt sind. Er gewinnt Raps-, Blüten-, Linden-, Buchweizen- sowie Waldhonig, das heißt aus Heide mit Goldrute. Die Imkerei betreibt Herr Kozak unter der tierärztlichen Aufsicht. Sein Abenteuer mit den Bienen begann er 1995 nach der Gewährung seiner Gesundheitsrente. Eines Tages ging er durch sein Dorf und bemerkte einen älteren Herrn, der einen Bienenschwarm fing. Er fragte ihn, ob er ihn ihm verkaufen würde. Er stimmte zu und so begann seine Arbeit in der Imkerei.

Gaukelfuhr ist eine Band, die sich mit der mittelalterlichen Musik befasst. Sie existiert und spielt seit 17 Jahren. Die Bandmitglieder sind: Uwe, Reinhard, Heiko und Bettina. Sie spielen ausschließlich natürliche Instrumente wie: Dudelsack, Ukulele, Tin Whistle, Krummhorn, Schalmei, Laute, Geige, Zither. Bettina Richter ist die einzige Frau unter Bandmitgliedern und Chefin zugleich. Die Band war eigentlich ihre Idee und sie entscheidet über alle Angelegenheiten, auch finanziellen. Zu ihrer Aufgaben gehört auch Strukturierung der Konzerte durch Ansagen und Geschichten. Es ist eine sehr freundliche Person, die den Dudelsack spielt und dazu noch singen kann. Beruflich befasst sie sich auch mit Musik. Sie macht kleine Kinder mit Instrumenten, Melodien, Noten und Tänzen vertraut.

Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Polen und Sachsen 2007-2013 finanziert.
Stowarzyszenie Kuźnia Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen Die Europäische Union Operationelles Programm der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen - Polen 2007-2013
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