Adolf Traugott von Gersdorf ist eine hervorragende und für unsere Region verdiente Persönlichkeit, an die an dieser Stelle mit Sicherheit erinnert werden soll. Er wurde am 20. März 1744 im Gutshof Rengersdorf bei Görlitz in einer sehr vermögenden und in der Oberlausitz bekannten Familie geboren. Die erste Ausbildung bekam er bei Hauslehrern und im Gymnasium Augustum in Görlitz. Gleich nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges immatrikuliert sich der 19-jährige Gersdorf an der Universität Leipzig, wo er Naturgeschichte, Ökonomie, Physik, Geologie sowie Literaturgeschichte studierte.
Die Musikgruppe „Jubilaci” stammt aus dem Bergmannsseniorenklub in Bogatynia (dt. Reichenau). Die Gruppe existiert seit 16 Jahren und besteht aus 14 Personen. Zur Gruppe gehören ehemalige Mitarbeiter des Braunkohlebergwerkes Turów, Kraftwerkes Turów und Familien ehemaliger Mitarbeiter. Die Proben der Band finden einmal in der Woche im Bergmannsklub „Jubilat“ statt. Sie singen, weil sie, wie sie selbst betonen, ihre Gesellschaft mögen und einfach singen lieben.
Holter di Polka ist eine Görlitzer Band. Sie besteht aus 5 Mitgliedern. Martin Baron spielt Gitarre und singt. Bodo Plesky ist ebenfalls Gitarrenspieler und noch Sänger dazu. Christian Gröger ist Schlagzeuger und gibt der Band den Rhythmus an. Katja Zimmermann spielt Akkordeon und Margit Hanelt ist Geigenspielerin. Am Anfang spielte sie akustische Geige und inzwischen spielt sie elektrische Geige. Auch die weiteren Bandmitglieder haben sich in der Zeit weiter entwickelt und gebildet. Die Band besteht seit über 25 Jahren, aber an welchem Tag genau wurde die Band gegründet, weiß heute niemand mehr.
Arnošt Muka (dt. Karl Ernst Mucke) gilt als einer der hervorragendsten sorbischen Humanisten des 19. und 20. Jahrhunderts, der zur Entwicklung sorbischen Nationalbewusstseins wesentlich beigetragen hat. Der künftige Slawist wurde am 10. März 1854 in Großhänchen (sorbisch: Wulki Wusyk) bei Bautzen geboren. Sein Vater Jan Jurij Muka war Rittergutsbesitzer. In den Jahren 1866-1874 besuchte er das Bautzener Gymnasium, um später Studium an der Universität Leipzig zu beginnen.
Zur Wende des 18. und 19. Jahrhunderts galt Johann Gottlob Worbs als einer der hervorragendsten Historiker der Lausitz und Schlesiens, seine Abhandlungen etablierten sich als Werkzeug von Historikern, die die Geschichte der schlesisch-oberlausitzer Grenzregion erforschen. Er wurde am 7. Mai 1760 in Röhrsdorf bei Friedeberg am Queis (heute poln.: Skarbków koło Mirska) in der Familie armer Kötter. Mit 14 Jahren begann er die Schule in Niederwiesa (heute poln.: Wieża) bei Greiffenberg (heute poln.: Gryfów Śląski), einem Ort damals in der sächsischen Oberlausitz.
Fun-Singers heißt das zweite musikalische Projekt, geleitet von Erwin Danker, dem Zittauer Musikpädagogen. Alles begann in einem Wohnheim für Behinderte Menschen in Zittau. Da fand sich eine Gruppe der Bewohner dieses Wohnheimes um Hartmut Menzel zusammen. Anfang 1996 sangen sie mit Gitarre und wurden Wohnheim-Band genannt. Ihre Musik war eine Verbindung von spaßigen Liedern, Gitarrenklängen und Rhythmus. So entstand am 1. September 1996 die Band Fun-Singers. Die Gruppe bestand damals aus sieben Mitgliedern.










