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Christoph Nathe, einer der hervorragendsten Maler der Oberlausitz, wurde am 3. Januar 1753 in Nieder-Bielau (heute poln.: Bielawa Dolna) bei Penzig (heute poln.: Pieńsk) geboren. Die Eltern von Christoph, einfache Bauern, als sie sahen, dass er ein besonders talentiertes Kind ist, beschlossen, ihn zum Pastor ausbilden zu lassen. Deswegen besuchte er das Görlitzer Gymnasium, an dem der Abschluss einen Zugang zum weiteren theologischen Studium sichern sollte. Den jungen Christoph faszinierte jedoch Zeichnen. In seiner freien Zeit saß er oft am Ufer der Lausitzer Neiße und zeichnete die Landschaft und die umgebende Natur. Er übte auch die Kupferstichkunst.

Die Musikgruppe „Jubilaci” stammt aus dem Bergmannsseniorenklub in Bogatynia (dt. Reichenau). Die Gruppe existiert seit 16 Jahren und besteht aus 14 Personen. Zur Gruppe gehören ehemalige Mitarbeiter des Braunkohlebergwerkes Turów, Kraftwerkes Turów und Familien ehemaliger Mitarbeiter. Die Proben der Band finden einmal in der Woche im Bergmannsklub „Jubilat“ statt. Sie singen, weil sie, wie sie selbst betonen, ihre Gesellschaft mögen und einfach singen lieben.

Gaukelfuhr ist eine Band, die sich mit der mittelalterlichen Musik befasst. Sie existiert und spielt seit 17 Jahren. Die Bandmitglieder sind: Uwe, Reinhard, Heiko und Bettina. Sie spielen ausschließlich natürliche Instrumente wie: Dudelsack, Ukulele, Tin Whistle, Krummhorn, Schalmei, Laute, Geige, Zither. Bettina Richter ist die einzige Frau unter Bandmitgliedern und Chefin zugleich. Die Band war eigentlich ihre Idee und sie entscheidet über alle Angelegenheiten, auch finanziellen. Zu ihrer Aufgaben gehört auch Strukturierung der Konzerte durch Ansagen und Geschichten. Es ist eine sehr freundliche Person, die den Dudelsack spielt und dazu noch singen kann. Beruflich befasst sie sich auch mit Musik. Sie macht kleine Kinder mit Instrumenten, Melodien, Noten und Tänzen vertraut.

Habsburger Generall und Kommandant während des Dreißigjährigen Krieges entstammte einem in der schlesisch-lausitzer Grenzregion bekannten Adelsgeschlecht. Er wurde am 28. August 1595 auf Burg Greiffenstein bei Graffenberg (heute poln.: Gryfów Śląski) als Sohn des Reichsfreiherrn Christoph von Schaffgotsch und Eleonora, geb. von Promnitz, geboren. Er studierte an den Universitäten Leipzig und Tübingen. Nach dem Studium an diesen Universitäten erfolgte eine „große Reise“ nach Italien, Spanien, Frankreich, England und in die Niederlande sowie Fortsetzung des Studiums in Padua und Siena. Nach der Rückkehr nach Schlesien 1614 übernahm er die Besitzungen in der Region des Iser- und Riesengebirges sowie die freie Standesherrschaft Trachenberg, die er vom verstorbenen Onkel vererbte.

Herr Horst Pinkau wurde 1938 in Sproitz in der Oberlausitz geboren. Das Abitur legte er in Görlitz ab. Das Ingenieur-Diplom erlangte er an der Technischen Universität in Dresden. Er nahm Zeichnungsunterricht am Fachbereich der Architektur teil. Er war ein langjähriges Mitglied des Kunstzirkels in Schirgiswalde unter der Leitung von Christian Rudolf. Er nahm an zahlreichen Kunstvorhaben teil, die insbesondere vom Maler Erhard Gasan sowie Werner Schlieban initiiert wurden. Er ist Mitglied des Oberlausitzer Kunstvereins in Löbau, Vorsitzender des Wilthener Kultur- und Kunstvereins, Mitglied im Sächsischen Verein für Volksbauweise e.V. Zurzeit wohnt Herr Horst Pinkau in Wilthen. Als er 1999 Rentner wurde, kehrte er zur Zeichnung und Malerei zurück.

Fun-Singers heißt das zweite musikalische Projekt, geleitet von Erwin Danker, dem Zittauer Musikpädagogen. Alles begann in einem Wohnheim für Behinderte Menschen in Zittau. Da fand sich eine Gruppe der Bewohner dieses Wohnheimes um Hartmut Menzel zusammen. Anfang 1996 sangen sie mit Gitarre und wurden Wohnheim-Band genannt. Ihre Musik war eine Verbindung von spaßigen Liedern, Gitarrenklängen und Rhythmus. So entstand am 1. September 1996 die Band Fun-Singers. Die Gruppe bestand damals aus sieben Mitgliedern.

Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Polen und Sachsen 2007-2013 finanziert.
Stowarzyszenie Kuźnia Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen Die Europäische Union Operationelles Programm der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen - Polen 2007-2013
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