Frau Kinga Superson mit ihrem Ehemann Sylwester leiten in Mikułowa (dt. Nikolausdorf) einen ökologischen agrotouristischen Bauernhof, der den Namen „Farma na rozdrożu" (dt. Farm an der Weggabelung) trägt. Frau Superson beschäftigt sich neben ihren Pflichten auf dem Bauernhof mit Kunsthandwerk, das sie „Festschmuck“ nennt. Der Name bezieht sich auf den Zeitraum, in dem er entsteht. Frau Superson stellt ihn vor Ostern und in der Vorweihnachtszeit her.
Die Musikgruppe „Jubilaci” stammt aus dem Bergmannsseniorenklub in Bogatynia (dt. Reichenau). Die Gruppe existiert seit 16 Jahren und besteht aus 14 Personen. Zur Gruppe gehören ehemalige Mitarbeiter des Braunkohlebergwerkes Turów, Kraftwerkes Turów und Familien ehemaliger Mitarbeiter. Die Proben der Band finden einmal in der Woche im Bergmannsklub „Jubilat“ statt. Sie singen, weil sie, wie sie selbst betonen, ihre Gesellschaft mögen und einfach singen lieben.
Die Musikgruppe entstand 2009 auf Wollin. Der Name der Musikgruppe Ęzibaba stammt aus dem Altpolnischen und bedeutet die heutige Hexe. Sie besteht aus 7 Personen.
Die Mitglieder der Gruppe spielen vor allem mit volkstümlichen Instrumenten aller Art. Sie spielen auch mit modernen Instrumenten, die einen netten Charakter der Band geben.
Jakob Böhme wurde 1575 in Alt-Seidenberg (heute: Stary Zawidów) geboren und war ein deutscher Mystiker, welcher einen wesentlichen Einfluss auf europäische Denker und Philosophen hatte. Er wurde in einer Bauernfamilie geboren. Der Vater des Philosophen besaß einen Bauernhof mit 35 ha. In seiner Kindheit besuchte Jakob Böhme die hiesigen Schulen, dann wurde er zu einem Schuhmacher in dem nahe liegenden Seidenberg (heute: Zawidów) in die Lehre gegeben. Im Frühling 1599 wurde Jakob Böhme als Schustermeister in das Görlitzer Bürgerregister eingetragen. Nach der Heirat mit Katharina Kuntzschmann, Tochter eines Fleischermeisters, kaufte er im August 1599 ein Haus vor dem Neißetor (heute I. Daszyńskiego-Straße 12 in Zgorzelec auf der polnischen Seite).
Die letzten Jahre des Lebens verbrachte der Oberst Władysław Filipkowski, Soldat der Legionen, Adjutant von Józef Piłsudski, Teilnehmer des Verteidigungskrieges 1939 und einer der Kommandanten der Landesarmee in Penzig (heute: Pieńsk). Władysław Filipkowski wurde am 1. Mai 1892 in einer Bauernfamilie in Filipowo im Nord-Ost-Polen geboren. Nach dem Abitur im Gymnasium in Suwałki 1909 begann er Studium an der Technischen Universität in Lviv. Im August 1914 unterbrach er sein Studium und schloss sich der Legionen an. In den Jahren 1914-1917 kämpfte er mit seiner Einheit (1. Regiment der Feldartillerie) in den Karpaten, Bukowina und Wolyn.
Die Musikgruppe „Jarzębina” (dt. Vogelbeere) wurde am 22. Juli 1985 am lokalen Rentner-, Invalidenrentner- und Invalidenverein in Zawidów (dt. Seidenberg) gegründet. Damals war die Vorsitzende Frau Regina Sobotka, wiederum seit 17 Jahren ist die Leiterin der Gruppe Frau Regina Januszkiewicz.










